Sicherheit
Was Postkey schützt und wie
Wer Berufsgeheimnisse anvertraut bekommt, wählt Dienstleister sorgfältig aus. Hier steht, wie Postkey derzeit arbeitet, ohne Werbeversprechen.
Verschlüsselung auf dem Gerät
Texte, Dateien, Chatnachrichten sowie Bild und Ton eines Gesprächs werden auf den beteiligten Geräten verschlüsselt (AES-256-GCM, bei Videogesprächen jedes Bild einzeln mit SFrame). Die Schlüssel entstehen dort; unsere Server erhalten sie in der aktuellen Version nicht.
Anmeldung ohne Passwortübertragung
Postkey meldet mit OPAQUE (RFC 9807) an: dein Passwort verlässt dein Gerät nicht. Zusätzlich zwei Faktoren mit Authenticator-App oder Hardware-Sicherheitsschlüssel (zum Beispiel YubiKey).
Mandanten ohne Konto
Für Termin, Gespräch und Links braucht der Mandant nur einen Browser. Jeder Gast im Gespräch hat einen eigenen Link und kommt erst nach deinem „Admit“ hinein.
Server in Deutschland, Dateien in der EU
Konten und Videogespräche laufen auf unserem Server in Deutschland. Verschlüsselte Dateien liegen bei zwei Speicheranbietern in der EU (Paris und Frankfurt am Main), Sicherungen mit Löschsperre.
Offen beschrieben
Welche Schlüssel es gibt, was unsere Server sehen und wo die Grenzen liegen, steht ausführlich auf So verschlüsselt Postkey. Eine unabhängige Sicherheitsprüfung gibt es derzeit noch nicht.
Für die Zusammenarbeit
Für den Einsatz in deiner Kanzlei erhältst du einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung (Art. 28 DSGVO) mit technischen und organisatorischen Maßnahmen, der Liste der Unterauftragsverarbeiter und einer Verpflichtung zur Verschwiegenheit nach § 203 StGB.